Wie ich mein Pferd gefunden habe ...

Die Geschichten von

Dream a little Dream @ Little Uncle

Money Money @ Little Uncle,

Harry Potter @ Little Uncle,

Little Alibaba,

Little Zora,

Macarena, Shakira und Moin Moin @ Little Uncle,

D'Artagnon,

Little MoonRakker

Ladykracher @ Little Uncle

Di Caprio @ Little Uncle

Power of Love @ Little Uncle,

Little Isabo,  

Milou,  

Anisette af Mesballe,          

Buster Hojer  

und  

Little Hägar

Dream a little Dream @ Little Uncle

Am 25.2.2009 kamen aus dem winterlichen Allgäu schöne Bilder von "Dream a little Dream @ Little Uncle" - einer "Holiday"-Tochter.

Herzlichen Dank und viele Grüße an Petra!!!

Money Money @ Little Uncle

Hallo Frau Finkl,

habe heute endlich die CD mit den Bildern von "Money-Money @ Little Uncle" bekommen.

Ich hoffe, Sie können etwas damit anfangen und sehen wie toll er sich gemacht hat!

Money-Money hat seine erste Ausbildung hinter sich in bezug Bodenarbeit! ER hat seine Sache so COOL gemacht,

daß man IHN mir Abkaufen wollte! Was soll ich sagen zu Ihm ! Auf den Bildern ist er 2 Jahre und steht in voller

Pracht! ER ist der ganze Liebling im Stall und jeden Tag gibt es neue lustige Storys von Ihm! Das beste was er kann

ist die Damen ausziehen ! Schuhe aufmachen - Mützen klauen- Pullover hochziehen!

Auf der Weide hat er alle im Griff mit seiner coolen Art! Ihn kann nichts aus der Ruhe bringen "immer cool bleiben"

ist seine Devise! Er macht allen Freude, er hat überhaupt nichts böses an sich!

Seine Ausbilderin sagt, da habe ich ein richtiges Goldstück, der mir noch viel Freude bringen wird!

Er ist einfach nur ein super Kumpel - eine LEBENSVERSICHERUNG!

Schade, daß sie Ihn nicht in Natura sehen können! Es würde Ihnen bestimmt leid tun, daß sie ihn verkauft haben!

Diese Neugier immer was Neues kennen lernen und diese Schnelligkeit wie er alles begreift ist enorm!

Liebe Grüsse

Ute Weisbrod im Dezember 2008

Harry Potter @ Little Uncle

Folgende Mail erhielten wir vom Barns Gestüt aus England am 12.12.2007:


Hi Angela,


Harry passed his KNN uk grading. Thank you for breeding such a wonderfull horse. Harry won a lesson with Carl Hester and he said hes a star in the making. I will add some photos from the lesson and will send you some from the grading.

Best Regards

Dale.

Übersetzung:

Hallo Angela,

Harry ist vom KNN gekört worden. Vielen Dank das sie so ein wundervolles Pferd gezüchtet haben. Harry hat eine Lehrstunde bei Carl Hester (Erfolgreichster Britischer Dressurreiter, -trainer und Autor) gewonnen und er war schlichtweg begeistert! Anbei füge ich einige Bilder des Unterrichts und werde von der Körung nachschicken.

Schöne Grüße, Dale

Und hier sind die Fotos von der Körung - tolles Pferd! -

Little Alibaba

"Traumpferd (fast) in weiß“

„Little Alibaba“ kam im Frühjahr 2000 im Knabstrupper-Gestüt „Little Uncle“ bei Angela Finkl in Puchschlagen/ Dachau zur Welt.

Seine Mutter „Sternchen“, eine Knabstrupper-Pony-Stute, war jahrelang ein äußerst zuverlässiges Schulpferd. Der Vater, „Guitano Espanol“, ist ein spanisch gezogener sehr rittiger Araber mit viel Springvermögen.

Obwohl diese Anpaarung nicht geplant war, kam mit „Little Alibaba“ eine gelungene „Mischung“ zustande.

Nach 15-jähriger Freundschaft „überredete“ mich Angela ein buntes Pferd zu kaufen und so wechselte „Alibaba“ mit 8 Monaten den Besitzer.

3-5 jährig ging er, seinem Alter entsprechend gefördert, im Schulbetrieb meiner Reitschule mit. Immer freundlich, ruhig und arbeitswillig zeigte er sich stets von seiner besten Seite. Hier merkte ich schon, dass er sich zu einem absoluten Allroundpferd entwickelte.

Aus einer Notlösung heraus, weil mein Erfolgsdressurpferd an Arthrose erkrankte und operiert werden musste, fing ich an „Alibaba“ weiter auszubilden.

6- und 7-jährig ging er Dressur- und Springpferdeprüfungen Kl. A, bzw. A + L Dressur sowie A-Springen. Mit gerade einmal 1,51 m Stockmaß, also aus dem Ponymaß herausgewachsen, haben wir uns einige schöne Platzierungen erritten.

Nebenbei war er nicht nur mit meiner 11-jährige Nichte auf mehrtägigen Wanderritten in Bayern unterwegs, sondern trug meine Schwester sogar von München über die Alpen nach Meran. Eine gewaltige Leistung von diesem „kleinen Kerl“!!!


Auch bei den Reitschülern hat es sich herum gesprochen, dass
Prüfungen zum Reitabzeichen mit „Alibaba“ ein Kinderspiel sind und so ist es nicht verwunderlich, dass er bei den Insidern heiß begehrt ist.

Zirzensiche Lektionen sind für ihn kein Problem. In der Zwischenzeit kann er das „Kompliment“ und sogar auf ein Podest steigen. Ich bin mir sicher, dass er in Zukunft, lernbegierig wie er ist, noch einiges mehr können wird.

Mit 7 ½ Jahren ist er noch lange nicht am Ziel und es macht jeden Tag wieder Spaß mit diesem Knabi zu arbeiten.

Heidi Seidl-Weinfurtner, Reittherapeutin

Moserhof, Valley im Oktober 2007

Little Zora


Im Mai 2007 erreichte uns dieser Brief aus Franken, über den wir uns natürlich riesig gefreut haben:



Liebe Frau Finkl,


ich bedanke mich für Ihren Brief mit Bildern und schicke Ihnen ein Bild von „Zora“ mit Kutsche. An diesem Tag sind wir für eine Hochzeit gefahren. „Zora“ geht es sehr gut. Sie muss immer etwas zu Arbeiten haben, sonst wird es ihr langweilig. 3 - 4 mal die Woche sind wir mit der Kutsche unterwegs. Es macht uns und „Zora“ großen Spaß. Da sie immer sehr aufmerksam und zuverlässig ist, können wir auch an Kutschfahrten teilnehmen.


Meine alte Warmblutstute ist jetzt 34 Jahre alt und wenn sie einmal nicht mehr lebt, kaufe ich mir ein neues Pferd. Am liebsten wäre mir wieder ein Knabstrupper-Pony wie unsere „Zora“.


Mit freundlichen Grüßen


Elfriede Siebenhaar

 Macarena, Shakira und Moin Moin @ Little Uncle


Emporiou, Griechenland im Juni 2007



Liebe Frau Finkl,


hier nun also die Fotos von den „Puchschlagenern“ in Griechenland.

Ich glaube sie fühlen sich wohl bei uns.

Die Kleine von „Shakira“ haben wir „Shiva“ getauft. Sie wächst und gedeiht gut. Den anderen geht es auch gut und sie sind sehr brav. Außer sie kommen uns aus, dann lassen sie sich kaum einfangen. Auf fremden Feldern schmeckt`s einfach besser!

"Macarena" ist beim Reiten super! Sie kommt sofort mit dem Kopf runter und reagiert auf jede kleinste Hilfe, das heißt auch auf die Ungewollten! Ich hoffe, dass ich nichts bei ihr „verhunze“. So ein guter Reiter bin ich nämlich nicht.

Ich reite immer nur kleine Einheiten mit ihr, um sie nicht zu stressen. Sie will immer alles richtig machen.

"Moin-Moin" ist auch superbrav. Ihn kann man mit allen Pferden zusammenstellen.

Ich habe Ihnen mehrere Fotos auch von der Gegend geschickt.

Sie sind immer herzlich willkommen bei uns, falls Sie Lust haben mal zu uns nach Griechenland zu kommen.

Ich hoffe es geht Ihnen allen im hohen Norden gut.

Es würde mich freuen bald mal wieder was von Ihnen zu hören.

Vielen Dank auch für den schönen Jahresbericht. Ich würde auch gerne Mitglied im RZFV werden.

Toll wie Sie das alles schaffen.

Vielen Dank nochmal,

Ihre Alexandra

D`Artagnon @ Little Uncle alias "Jonny" 
Ich wachse und wachse und wachse… und höre nicht auf!


Ha! Nix Knabbstrupper! Warmblüter!!!

Vor ca. 1 ½ Jahren stand ein Mädchen vor meiner Tür. Sie sah eigentlich ganz nett aus. Als sie mich nach draußen brache, dachte ich mir: Die ist gekauft! Glücklicherweise beschloss sie dasselbe. Ehe ich mich versah stand ich in einem Hänger und war in meinem neuen Zuhause.
In dem Offenstall empfingen mich drei weitere, ältere Pferde. Die waren eigentlich ganz nett zu mir, nur nach einigen Tagen ging ich ihnen wohl ein wenig auf die Nerven. Deswegen besorgten mir die Menschen einen Spielkameraden. Mit dem spiele ich seit dem ganz, ganz viel!

Kurze Zeit nach meiner Ankunft beschloss das Mädchen, Nathalie heißt sie, mich einzufangen. Das fand ich ja nicht so doll. Mitgekommen wäre ich ja ganz gerne, aber so ein Halfter war mir zuwider. Schade, dass ich noch nicht so groß war. Sie kam ganz leicht an meinen Kopf. Und bestochen hat sie mich auch noch. So ein Mist!

Das zweite Ding, was sie brachte, war Hufe geben. Aber ich kann doch mit drei Beinen nicht stehen. Leider musste ich es glatt lernen. Wieder Pech gehabt. Putzen hingegen ist ganz toll. Nur nach einiger Zeit ein wenig langweilig. Aber glücklicherweise sind da ja immer ein Strick und eine Tafel und ein Schloss, mit denen man ganz toll spielen kann. Ich versteh nicht, warum Nathalie das nicht genauso klasse findet, wie ich.

Etwas ganz tolles war auch das Ausreiten. Ich durfte im Winter am Halfter mit ins Gelände gehen. Irgendwie war es zwar komisch, immer neben demselben Pferd laufen zu müssen, und dann auch noch dem rangzweithöchsten. Spaß machte es aber trotzdem, manchmal sehr zum Missfallen von den Menschen. Verwirrend war dann, dass ich auf einmal laufen sollte. Aber auch das war dann ganz lustig.

Irgendwann sollte ich allerdings dann alleine spazieren gehen. Doch das sah ich ja gar nicht ein. Da werden mich doch die Tiger fressen. Nix da, ohne mich! Mein Frauchen war leider anderer Meinung: gerade mit mir! Das war ein Kampf von ca. 2 Stunden, wobei ich kurz vorm Ende nicht mal mehr 2 m vom Stall weggegangen bin. Irgendwann war ich den Kampf dann doch leid und gab auf. Seit dem kann man mit mir überall hingehen.

Im Frühling (2006) tat mein rechtes Vorderbein ein wenig weh. Da kam dann doch tatsächlich so eine Frau, die wollte, dass ich die ganze Zeit über den Schotter vor unserem Stall laufe. Gut, dass mein Frauchen laufen schon mit mir geübt hatte. Nach einigen Tagen musste ich in einen Hänger. Das fand ich gar nicht komisch. Bei so einem weißen Haus kam ich dann wieder raus. Dort kam ich in einen großen Raum. Ehe ich mich versah war ich irgendwie müüüüüüüüde…. Schwups, stand ich wieder im Hänger und war wieder zu Hause. Aber in einer abgetrennten Box. Komisch, aber ok. Wenn die meinen. Da kam ich auch erstmal einen Monat nicht raus. Zusätzlich musste ich eine widerliche Paste fressen. Die Tierärztin kam öfters und sprach von einer Epiphysenfugenentzündung. Klasse. Eine Spritze bekam ich auch noch ins Gelenk. Nach dem einen Monat kam ich in einen Voltigierverein. Dort durfte ich auch nicht raus, aber es war wenigstens eine Menge los. Nach einem weiteren Monat durfte ich ein wenig in der Halle geführt werden. Ich fand das ganz toll. Nur Nathalie hat sich ein wenig aufgeregt. Das wollte ich doch gar nicht. Aber irgendwie hatte ich ein wenig Übermut.

Überhaupt war das eine ganz komische Zeit. Vormittags war es ganz ruhig im Stall. Nachmittags waren dann ganz viele Kinder da und ich war nie alleine. Abends durfte ich aus der Box und konnte meine ganzen Nachbarn angucken, während Nathalie meine Box ausmistete. Als ich dann in die Halle durfte, hab ich ganz viel gelernt. Ich kann seitdem über Stangen gehen, kann sauber geführt werden und mit anderen Pferden in der Halle sein, ohne sie beschnuppern zu können. Ich musste auch akzeptieren, dass wenn ein neues Pferd hinzukam, ich das nicht begrüßen durfte, und wenn eines ging, ich ihm nicht nachstürmen durfte. Später hab ich auch noch gelernt, brav im Kreis zu gehen, ohne dass mein Frauchen direkt neben mir ging. Außerdem lagen immer ganz komische Sachen in der Halle. Blaue Matten, die raschelten, wenn man vorbei ging, bunte Bälle, die rumkugelten, Kinder, die rumhüpften, und andere Sachen, die irgendwie komisch aussahen, wie so ein Voltigierbock. Im Großen und Ganzen war das bisher die lehrreichste Zeit meines Lebens. Außerdem vertrau ich Nathalie jetzt voll. Sie ist jetzt meins!


Seitdem ist nichts gravierendes mehr passiert. Außer vielleicht, dass ich nicht ganz normal wie alle anderen aus dem Kübel fressen will und deswegen das Futter im ganzen Stall verteile. Oder aber, dass ich den Menschen beim Ausmisten ein wenig auf den Geist gehe. Aber wenn mir doch soooo langweilig ist und da so tolle Sachen herumstehen, wie Besen und Schubkarren.
Außerdem verfolg ich sie immer, weil sie mich ja dann vielleicht beschäftigen. Wenn Nathalie dann mit dem Halfter kommt, bin ich gleich da. Dann gehen wir auf den Reitplatz und machen lustige Sachen. Wenn sie ruft ist es immer ratsam zu kommen. Es könnte ja was passieren. Entweder es gibt Futter, was natürlich immer gut ist, oder wir üben was Tolles.


Oder aber wir laufen einfach nur zusammen auf die Koppel. Das ist immer toll. Schade, dass sie nicht mit mir spielen kann….



gez. Johnny


Nachtrag vom Frauchen:


Ich bin sehr stolz auf meinen Johnny! Dass er in seinen Jahren schon so viel durchgemacht hat tut mir leid, aber so ist er zumindest ein sehr umgängliches, anhängliches und dennoch stures Tier geworden. Um nichts in der Welt geb ich ihn wieder her. Inzwischen ist er Wallach und wird nächstes Frühjahr nach Hamburg reisen. Dort wird er wahrscheinlich eingeritten. Ich freu mich schon drauf, ihn endlich reiten zu können.


Ich danke euch für dieses Pferd!


Liebe Grüße, Nathalie



Little Moon Rakker  

Liebe Angela,

seit 1. April 2006 sind wir stolze Besitzer von Moon Rakker. Wir haben ihn von Heidi gekauft und unsere Sophie ist ganz glücklich! Ging doch ein lang ersehnter Wunsch von ihr endlich in Erfüllung.Wir sind mittlerweile begeisterte Wanderreiter und so durfte Mooni beim zweitägigen „Spargelritt“, von Schweitenkirchen nach Waidhofen, am 6./7. Mai 2006 zum ersten Mal mit. Am Samstag waren 7 Stunden und am Sonntag 6 Stunden zu reiten. Für Mooni war es sehr anstrengend, da er mit seinen kurzen Beinen viel traben musste. Sophie und er haben es aber glänzend gemeistert. In der Nähe von seiner „Tanaka“, dem Schimmel von Sophie`s Opa, fühlte sich Mooni sichtlich wohl.

Er hat auch kein Problem mit den anderen 10 Pferden und fügt sich gut in die  Gruppe ein, so dass es auch nachts im Paddock gut funktionierte.

Mooni war sogar in der Mittagspause des zweiten Tages so clever, dass er sich hinlegte und im Liegen fraß. Er ist dann mal wieder aufgestanden und hat sich wieder hingelegt, gerade so wie es ihm gefiel. Nach der Mittagspause war er richtig frisch und ausgeruht und konnte mit viel Freude und Power erneut an den Start gehen. 

 

Die Bewährungsprobe hat er wirklich sehr gut bestanden – und das, obwohl er keine Hufeisen trägt! Wir sind nun sogar am überlegen, ob wir ihn im August auf den großen Wanderritt nach Waldmünchen mitzunehmen.

Anbei eine CD mit den Photos, die wir geschossen haben. Das Mittagsschläfchen von Mooni war einfach zu nett.

 

Viele liebe Grüße

 

Luxi und Sophie (11 Jahre)

 

Dienstag, den 16. Mai 2006


 

 

Ladykracher @ Little Uncle

Alles fing im Januar 2003 an, als ich mich entschloß ein Pferd zu kaufen. Doch schon bald stellte sich heraus, dass das gar nicht so einfach war, denn es sollte ja nicht irgendein Pferd, sondern „das Pferd“ sein. Mit 11 Jahren entdeckte ich meine Liebe zu Pferden und hatte natürlich schon meine Vorstellungen. Etwas Besonderes sollte es sein, mich verzaubern, zu mir passen.

Trotz monatelangem Suchen, endlosem Herumfahren und Besichtigen von etlichen Kandidaten - ich weiß heute gar nicht mehr wie viele es waren -  sollte für mich einfach nicht das Passende dabei sein. Im Juli 2003 wurde ich dann aufgrund einer Anzeige neugierig: „1 ½ jährige Knabstrupperstute zu verkaufen!“ Ich rief an und fuhr noch am selben Tag nach München, um sie mir anzusehen.  

Besonders hübsch oder edel fand ich sie nicht, aber sie hatte etwas an sich, was mir gefiel. „Tic, Tac, Toe @ Little Uncle“, so hieß die kleine Lady und ich grinste, weil mich „Little Uncle“ an Pippi Langstrumpf erinnerte. Die Verkäuferin erzählte mir daraufhin vom Gestüt „Little Uncle“ und dass der Sitz irgendwo bei Dachau sei. - Es sollte für mich noch von großer Bedeutung sein! - 

Ich fuhr ein zweites Mal hin und entschied mich, sie zu kaufen. Leider entschloß sich die Besitzerin, trotz meiner Zusage, „Tic, Tac, Toe“ doch zu behalten und so fiel alles ins Wasser. Traurig und enttäuscht fuhr ich nach Hause.  

Das Schicksal aber hatte noch anderes mit mir vor ……….Nach dieser Nachricht stöberte ich so lang im Internet herum, bis ich auf das Gestüt „Little Uncle“ stieß. Ich rief sofort an und machte mit Angela gleich einen Termin aus. Wie sie mir sagte, hätte sie eine 3-jährige Stute zum Verkauf, die bestimmt etwas für mich wäre. Dort angekommen, traute ich meinen Augen kaum. Ich hatte noch nie so viele Pferde mit so vielen Punkten gesehen. Als sie mir die 3-jährige Stute „Little Isabo“, ein wirklich wunderschönes Tier, zeigte, drückte sie sie mir auch gleich in die Hand. Ich lief mit ihr ein bisschen herum  und beobachtete die Stute dabei genau. Sie war hübsch, doch leider war sie nicht das Pferd, das ich suchte und ich glaube „Little Isabo“ sah das auch so.  

Angela zeigte mir dann noch andere Knabstrupper, die zum Verkauf standen. Unter den vielen Fohlen – ich wollte eigentlich keines – weckte„Ladykracher @ Little Uncle“ mein Interesse.  

Und so stand ich bereits 1 Woche später wieder auf dem Hof und verbrachte stundenlang meine Zeit bei den Fohlen. „Ladykracher“, beim 1. Besuch noch desinteressiert, war diesmal neugierig, krabbelte an mir herum, schleckte mich ab und lief wie ein Hund hinter mir her. Als ich den Paddock verließ, stand sie noch ewig am Tor und streckte mir ihren Hals entgegen. Sie sah mich an, als würde sie sagen: „Gehst Du wirklich ohne mich? Nimm mich doch mit!“  Sie  ging mir nicht mehr aus dem Kopf und ich besuchte sie noch ein paar Mal und am 27.8.2003 unterschrieb ich dann den Kaufvertrag.  

Ich wollte kein Pferd mit einer stinknormalen Farbe und „Ladykracher“ war auch von ihrem Wesen genau das, was ich immer gesucht habe.  

Angela sagt immer: „Nicht der Mensch sucht sich das Pferd aus, sondern der Knabstrupper sucht sich seinen Menschen aus!“ Irgendwie bekomme ich das Gefühl nicht los, dass „Ladykracher“ mich „gekauft“ hat ... und das ist gut so!  

„Lady“, wie sie bei mir nur noch heißt, hat sich mittlerweile zu einer wunderschönen und prächtigen Stute entwickelt. Sie ist zwar manchmal eigensinnig und stur, aber genauso liebevoll und anhänglich – typisch Knabstrupper eben -!  

Wir sind nun seit zwei Jahren ein Dreamteam und ich freue mich schon heute auf den Sommer 2006, wenn ich das erste Mal auf ihrem Rücken sitzen darf …………

Melanie Trautmann

 

 


 

Di Caprio – kurz Rio, Liebe auf dem ersten Tritt?!  

Von Kindesbeinen an war es mein Traum ein eigenes Pferd zu besitzen.

Nach dem ich mich beruflich verändert hatte und jetzt als Pferdepflegerin tätig bin, war dies mein erster Schritt. Durch ein Inserat im Pferdeanzeiger, wurden wir auf das Knabstrupper-Gestüt aufmerksam und vereinbarten einen Besuchtermin. Dann kam was kommen musste…

Gemeinsam mit Angela fuhren wir nach Rummeltshausen zur Koppel. Vier junge Hengste kamen neugierig auf uns zu. Einer hatte es besonders eilig und begrüßte meinen Mann auf liebe Pferdeart: linker Huf auf rechten Fuß .

Rainer´s Augen wurden immer größer und ich fragte mich, ist es der Schmerz oder die Liebe auf dem ersten Tritt ?!

Kurz darauf bekam ich meine Antwort: „ Entweder dieser oder keiner!

Das ist jetzt gut ein Jahr her, seit dem trägt mein Mann nur noch Schuhe mit Stahlkappe. J  

Da ich die Möglichkeit hatte, Rio, von Kiemertshofen ( Aufzucht ) nach Maisach zu holen, wo ich arbeite, nahmen wir die Gelegenheit war.  

Am Ankunftstag ging es gleich auf die Koppel. Wir sahen Rio das erste Mal alleine richtig laufen. Wir sind kaum aus dem Staunen herausgekommen, wie er mit gestrecktem Hals und erhobenen Schweif, galoppierte und trabte. Sahen wir da den Enkel von Donnerhall?!

Leider hatten wir wieder mal keinen Fotoapparat dabei, um das Ganze festzuhalten. Rio hat sich sehr gut entwickelt, er folgt auf Schritt und Tritt und ist sehr lernwillig. Bodenarbeit macht ihm viel Spaß. Er muss immer noch seine Grenzen austesten, das kann für uns beide mitunter ziemlich anstrengend sein. Wie schon erwähnt, ist Rio zur Zeit in Ausbildung und wir hoffen, das er so weiter macht wie bisher und ich ihn im Jahre 2006, das erste Mal reiten kann.  

Ich wünsche Euch allen viel Spaß mit Euren Knabis.

Bis bald.

Susan Knechten

Arnbach, Oktober 2005


 

Power of Love – eine echte Liebesgeschichte  

Mein Sohn war gerade aus dem Stillalter heraus, da entdeckte ich im Wochenblatt die Anzeige eines Knabstruppergestüts in der Nähe. Also packte ich mein Baby ein, um den Tigerscheckennachwuchs zu bestaunen. Ein etwa fünf Monate altes Hengstfohlen fiel mir besonders auf. Es fegte wild über den Paddock, war milchschokoladenbraun, der verwöhnte Filius der Leitstute und entsprechend rotzfrech. Aber gut, Fohlen sind ja alle süß... An ein eigenes Pferd war nicht zu denken. Bald darauf begann ich bei Angela zu reiten. Nach jahrelanger Dressur in der Halle und spärlich gesäten Geländeritten auf nervösen deutschen Reitpferden, genoss ich die langen Ausritte auf den coolen Pünktchen aus dem hohen Norden.

Ein halbes Jahr später machte Angela Anstalten, ihre Jungpferde eins nach dem anderen zu verkaufen. Für Power war auch schon eine Interessentin gefunden, da meldete ich Besitzansprüche an. Den konnte ich mir nicht vor der Nase wegkaufen lassen! Passend zu seinem Namen unterschrieb ich den Vertrag am Valentinstag. Mein Mann erklärte mich für verrückt - ebenso der Rest der Familie. Ich hatte zwar Reitbeteiligungserfahrung, besaß aber nie ein eigenes Pferd, geschweige denn ein Fohlen. „Wer kauft schon ein Pferd, das er (noch) nicht reiten kann...“

Aber es passte alles. Auf großen Koppeln lernte Power das Sozialverhalten in einer altersmäßig gemischten Herde. Dann begannen unsere ersten Spaziergänge. Die Kastration mit zwei Jahren verlief gut, sogar die Wunden ließ er sich von mir auswaschen. Er war soooo cool! Weiter ging es Schritt für Schritt mit Bodenarbeit. Alles ganz langsam.  Im Frühjahr 2005 lernte Power Zaum und Sattel und das Reitergewicht kennen – und er nahm alles friedlich an. Erst durfte er auf unserem Reitplatz laufen wohin er wollte, dann nahm ich langsam die Zügel auf. Der erste Ausritt war einfach nur wunderschön. Halb als Handpferd, halb alleine ritten wir ruhig durch die Felder. Er ging von Anfang an sehr sanft und ausbalanciert und kein Radfahrer, kein Auto, kein Gewächshaus brachte ihn bisher aus der Ruhe. Power ist neugierig, ein wenig aufgeregt, angesichts des Neuen aber selbst wenn ein Pferd neben ihm kurz scheut, bleibt er cool. Manchmal zeigt er mir seinen Sturschädel und er prüft regelmäßig meine Konsequenz, dafür ist er für ein Jungpferd herrlich gelassen und klar im Kopf. Wir sind ein echtes Team geworden. Wenn ich ihn von der Koppel hole, kommt er mir entgegengetrabt. Auf dem Reitplatz läuft er mir frei hinterher. Bei unserem kleinen Stallturnier mit Gelassenheitsprüfungen machten wir kürzlich den sechsten Platz – Power war der jüngste Teilnehmer. Inzwischen führe ich meinen knapp vierjährigen Sohn auf ihm spazieren und selbst mein Mann, der sich nicht besonders für Pferde interessiert, ist schon aufgesessen.  

Power ist mein Traumpferd: er ist ein liebenswertes Schlitzohr, ewig verfressen und wunderbar weich zu reiten. Er ist bildschön, hat ein korrektes Gebäude, ist super gelehrig (beherrscht schon die Grundlagen einiger zirzensischer Lektionen) und ein echtes Charakterpferd.

Wenn ich nervös und aufgeregt in den Stall komme, lässt er sich davon nicht anstecken, sondern schaltet auf stur und sieht mich herausfordernd an. Dann merke ich, dass ich mich etwas zurücknehmen muss. Plötzlich funktioniert es wieder: Ich habe mehr Geduld und er versucht das zu tun, wozu ich ihn bitte.

Manchmal ist mein junges Pferd eben doch viel klüger als ich es bin...

Ich würde jedes Mal wieder einen Knabi in meine Familie holen.

 

Madeleine Pilpin

Biberbach, August 2005

 

 

 

 


 

 

Little Isabo

oder aller guten Dinge sind drei!!

Letztes Jahr im Sommer haben meine Tochter und ich beschlossen:

Ein Pferd muss her

Gesagt getan! Das Wichtigste für uns war, dass das neue Familienmitglied zu uns passte.

Zweimal hatte es leider nicht funktioniert! Das richtige Pferd schien es für Vicky und mich einfach nicht zu geben.

Irgendwann drückte mir Angela, die die ganze Odyssee hautnah mitbekam, „Little Isabo" in die Hand. „Probier sie aus! Wir werden uns dann schon einig werden“, meinte sie.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Und so begann unser gemeinsamer Weg. Gott sei Dank hatte Isabo schon eine gute Erziehung genossen und mit Ihren gerade mal vier Jahren konnte man sie prima longieren und auch schon ein bisschen reiten - abgesehen von den vielen weißen Mäusen, die sie auf dem Platz immer noch sieht - !

Die ersten paar Ausritte verbrachten wir an Angela’s  Führstrick!  Ich kam mir dabei ziemlich komisch vor, aber es hat super geklappt. Heute geht Isabo in der Gruppe mit und zeigt auch schon mal Ihrer Mutter Little Indian Summer wo es lang geht.

Sie ist halt ein richtiger Knabstrupper!!! Ein Regenschirm stört unser Knabbimädchen nicht, aber ein Blatt oder ein Vogel hat es in sich!!!

 

Letzte Woche kam es nun zum Härtetest:

Meine Tochter Vicky startete beim Reiterwettbewerb im Eschenhof.

Was würde Isabo tun??

Tja, die Angst war umsonst! Isabo zeigte sich von Ihrer besten Seite!!! Weder Hagel, Sturm noch heftigster Regen konnte ihr etwas anhaben. Kein Wunder, Ihr Vater Roy Black legte die Hengstleistungsprüfung 1994 mit der Charakternote 10 (!!) ab! Abgesehen davon wollte sie auch allen beweisen, dass eine Roy Black Tochter, die in ihrem Pedigree als Urgroßvater Donnerhall und als Großvater Rubinstein I vorweisen kann, dressurmäßig alles in den Schatten stellen kann! Mit einer Trabvorstellung, die seinesgleichen suchte, fing sie bei ihrem ersten Auftritt erstmal an!

Und dann kam er wieder durch – DER KNABSTRUPPER in ihr:

         „Warum sollte ich galoppieren, wenn ich doch so schön traben kann?

Und trotzdem:

Wir waren mächtig stolz auf sie und hoffen

auf noch viele Turniererfolge mit unserer

„Little Isabo“

 

 

  

Und das mit der Galoppade – das bringen wir auch noch hin. Schließlich ist Isabo sozusagen ja erst in der „Pferdevorschule“ und nach dem sie plus und minus rechnen schon fast fehlerfrei beherrscht, ist das mit dem Einmaleins auch nur eine Frage der Zeit!!

Es war wohl eine der besten Ideen von Angela, als sie mir Little Isabo in die Hand drückte!

Wir schätzen ihren ehrlich, frechen, manchmal etwas sturen Knabbi-Charakter (siehe galoppieren), ihre überragenden GGA und sind happy, dass sie zu unserer Familie gehören will!!!

Christiane und Vicky

 

 

 

Marlene und Milou

Milou

Ein Wagen fuhr auf den Hof. Es war Angela, meine Reitlehrerin. Sie hatte zwei neue Pferde aus Dänemark mitgebracht. "Ihr geht heute ausreiten", teilte sie uns mit, während sie die Laderampe öffnete. Julia, eine Helferin und gute Reiterin zugleich, holte eines der beiden Pferde heraus. Mit geblähten Nüstern wieherte und schnaubte es um sich. "Was hat sie sich da für ein Pferd gekauft!", dachte ich mir, als wir vom Hof ritten. Auf jeden Fall, würde ich nach der Zehnerkarte das Reiten aufgeben, weil ich sowieso nicht richtig reiten konnte, das stand für mich fest. "Noch die und noch zwei Reitstunden, dann bin ich weg."

Zur nächsten Reitstunde wurde das "Dänemark-Pferd", sie hieß Milou, auch schon geritten. Ich bekam wieder Lotte. Julia ritt Milou. Es stellte sich heraus, dass das neue Pferd nicht anhielt, abkürzte und anscheinend auch sonst nicht verstand was es machen sollte. In der letzten Reitstunde von meiner Zehnerkarte sollte ich Milou reiten. "Na super! Jetzt mache ich noch mehr falsch!" meckerte ich. Als ich aufstieg wurde mir ganz flau im Magen. Wenn Julia nicht mit dem Pferd zurechtkam, wer dann?!

Nach der Reitstunde rief ich meiner Mutter zu: "Mama! Mama! Ein Weltwunder ist geschehen! Ich komme endlich mit einem Pferd klar! Ich will doch hier bleiben!"

So blieb ich auf dem Knabstrupper-Gestüt "Little Uncle" und wurde im Reiten immer besser, bis wir Milou dann schließlich kauften. Und auch heute freuen wir beide uns noch auf jeden Ausritt zusammen mit den anderen Pferden und Reiterinnen.

Marlene Dietersberger, Gröbenzell (12 Jahre)


 

Solveig, Miriam und Anisette

Anisette af Mesballe

Durch meine behinderte Schwester Miriam bin ich eigentlich erst auf`s Pferd gekommen, da Miriam anfing zu reiten, um ihr Gleichgewicht zu verbessern.

Anfang Juni 1997 hatten Miriam und ich unsere erste Reitstunde auf dem Knabstupper-Gestüt "Little Uncle".

Ein gutes Jahr später entdeckte ich mein absolutes Traumpferd, besser gesagt: Traumpony: "Anisette af Mesballe" (Vater: Benjamin af Mesballe, Mutter: Lotte af Mesballe), eine kleine (Stm. 1,20m), freche Knabstrupperstute.

In den folgenden Reitstunden durfte ich sie fast immer reiten und wir kamen bestens miteinander aus.

Als Ani zum Winter hin zum Verkauf stand, redete ich so lange auf meine Eltern ein, bis ich die Erlaubnis erhielt, das damals erst fünfjährige Pony zu kaufen. Ich war gerade elf Jahre alt.

Allerdings muß ich dazu sagen, dass das "Stütchen" damals sehr lebhaft war ("Flegeljahre"). Im Gelände musste ich mich schon mal auf einen "Freudenbuckler" gefasst machen. Außerdem hatte Ani ihre eigenen Vorstellungen von Bahnfiguren und Tempi (was nicht heißt, dass sie die ganze Zeit durch die Halle stürmte, sondern dass sie faul dahin latschte) und den Sattel fand sie ziemlich unnötig. Aber so war sie schon immer gewesen, deshalb verstanden wir uns auch glänzend.

Sie konnte aber nicht weiterhin ihren Willen durchsetzen, denn meine Schwestern Miriam und Inga (6 Jahre) sollten ja auch auf ihr reiten können. Da hatten wir uns ganz schön was vorgenommen und manchmal hat gar nichts geklappt, aber ich glaube mit dem Ergebnis kann man zufrieden sein, denn inzwischen ist Ani absolut zuverlässig, so dass Miriam ohne Probleme auf ihr reiten kann und Inga, heute 8, hat schon mehrere Preise bei Führzügelturnieren gewonnen.

In diesen dreieinhalb Jahren sind Ani und ich zu einem Team geworden, die eine kann der anderen vertrauen. Nur langsam muß ich mir was einfallen lassen, weil ich mit 14 Jahren zu groß für sie geworden bin.

Aber da Ani vom Knabstrupper-Gestüt "Little Uncle" ein- und zweispännig eingefahren worden ist, werde ich es wohl demnächst mit dem Fahren probieren.

Solveig Rose, Stetten (14 Jahre)



 



Buster Hojer

Hallo, ich bin Buster, eigentlich Buster Hojer. Geboren wurde ich am 25.04.1993 in Dänemark. Dort lebte ich bis Mai 1997, als ich mit dem Knabi-Mädchen "Zaleta" nach Bayern auf das Knabstrupper-Gestüt "Little Uncle" verkauft wurde.

War gar nicht so einfach am Anfang. Schließlich sprach ich nur dänisch und die Neuen um mich herum nur ... bayrisch ...! Aber einen Knabstrupper bringt so schnell nichts aus der Fassung.

Schon bald wurde mir ein Pflegemädchen zugeteilt. Die fand mich irgendwie nicht besonders hübsch, (... ich war ja von ihr auch nicht begeistert ...) aber sie war wenigstens immer pünktlich da, um mich zu putzen. Geli, so hieß das Mädchen, wollte mir dann auch zeigen, was ein braves Pferd so alles zu "erdulden" hat: Hufe geben, stehen bleiben, nicht über den Haufen rennen und so einen Quatsch! Dass es Stress gab, dass könnt ihr euch sicher vorstellen. Irgendwann kam sie dann auf die glorreiche Idee, mich zu satteln ...! Da hatte sie die Rechnung allerdings ohne den Wirt gemacht -

ICH WAR SO RICHTIG ZICKIG!!

Wie's mit uns weiter ging? Ihre Eltern standen mit meiner damaligen Besitzerin (Angela Finkl) schon in Kontakt und machten den Handel, ehe ich noch Einspruch einlegen konnte, perfekt. Geli wusste nichts von ihrem Glück - und ich ...! Auf in den Kampf war mein Motto!! Ich lasse mich doch nicht unterbuttern!!!



Am 13.09.1997 auf der Knabstrupper-Zuchtschau in Crailsheim musste mich Geli in der Klasse Wallache vorstellen. Sie hatte keinen blassen Schimmer, dass ich bereits zur Familie gehörte ...! Alle wussten Bescheid - nur sie nicht! Ich wurde für diesen Anlass auf Hochglanz poliert und mit einem Mozartzopf verschönert. Wir gingen sozusagen in Partnerlook! Schließlich sollten wir eine gute Figur machen! Als wir uns dann nach der Klassifizierung aufstellen mussten (Geli standen schon die Haare zu Berge ... und die Brille war auch irgendwie unterwegs verloren gegangen, ... komisch) wurde ich vom damaligen Richter, Herrn Britze, ganz offiziell meiner neuen Besitzerin übergeben! Alle johlten, klatschten und manche heulten ... und ich?

Mir schwante Fürchterliches!







Und es kam tatsächlich eine Zeit, in der wir Beide ganz schön zu knabbern hatten. Wir hatten beide VIEL zu lernen. Ich, weil ich nichts über Reiter und deren Verbissenheit wusste und Geli, weil sie noch nicht viel vom Einreiten verstand. Aber wir haben beide von einander gelernt und sind zusammengewachsen! Wir sind ein Team und so richtig dicke Freunde geworden.





In der Zwischenzeit sind fast 5 Jahre vergangen.



Vor einem Jahr wurde ich auf Western umgestellt und fühle mich pudelwohl dabei. Jetzt haben wir zwar wieder eine Menge neuer Dinge zu lernen, aber das hält fit und macht uns Spaß.








 



Da staunt ihr, was? Buster das Familienpferd!!! Heute kann ich sagen, dass ich echt Glück gehabt habe mit meiner Familie.... und sie natürlich auch mit mir....!!!

Buster Hojer, Oberroth (9 Jahre)



 



Little Häger

HÄGAR der Schreckliche oder das Pferd auf Bestellung

Wir hatten Angela Finkl auf der Messe in München kennengelernt, als wir staunend vor dem Hengst Hamlet standen. Ihn und Isabella hatten wir zuvor in der Show gesehen und wollten nun genaueres über die Beiden erfahren. Schnell hatte man sich zu einem Besuch auf dem Gestüt "Little Uncle" verabredet und kurz darauf waren wir dann vor Ort in Puchschlagen.

Nun, als wir alle Pferde am Hof begutachtet hatten, kamen wir zu dem Schluß, dass ein Fohlen von Hamlet aus der Isabella genau das werden könnte, wonach wir suchten.
Also wurde die Bestellung aufgegeben: 1 Hengstfohlen, bunt.

Die Lieferzeit von 11 Monaten kam uns wie eine Ewigkeit vor, doch das Warten hatte sich gelohnt: Am 1.Juli 1997 kam der Anruf aus Puchschlagen: Die Lieferung sei wie bestellt erfolgt : 1 Hengstfohlen, bunt !!! Da war sogar Angela platt.
Nach einem halben Jahr siedelten wir ihn dann auf eine riesige Hengst-Aufzucht-Koppel in unserer Nähe um und seit Oktober 99 wohnt er hier bei uns auf der schwäbischen Alb zusammen mit unserem Frührentnerpferd "Bartos", einem Ungarischen Halbblut.
Seit Juli 2001 habe ich ihn unter dem Sattel und er lernt unglaublich schnell (..was Vor und Nachteile hat..!!), ist allein und mit anderen Pferden die Gelassenheit in Person und furchtbar neugierig.
Was ihm allerdings schlecht bekommt, ist Langeweile. Wehe er kann sich nicht austoben bei Arbeit, Sport oder Spiel, dann ist vor ihm nichts und niemand mehr sicher ( ..daher auch sein Name..) aber niemals aggressiv oder hinterlistig. Auf jeden Fall habe ich es nicht ein einziges Mal bereut , mich für einen Knabstrupper entschieden zu haben und wenn ich mir das so recht überlege, könnte ich doch mal wieder eine Bestellung aufgeben ..!!?

Angela Jaissle + Hägar

 

 

 

 

 



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